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Achtung, Schnee-Alarm! Am Dienstag schneite es in weiten Teilen Österreichs, am Vormittag vor allem in der Obersteiermark, sehr stark. Für den Norden und Wien sagten die Wetter-Experten Schneeregen voraus. Der Schneefall und spiegelglatte Fahrbahnen haben zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Durch den Neuschnee ist auch die Lawinengefahr in alpinen Lagen gestiegen.
In Vorarlberg bestand auf höher gelegenen Straßen Kettenpflicht für Schwerfahrzeuge. Oberhalb von 1.600 Metern herrschte erhebliche Lawinengefahr, laut Landeswarnzentrale kann die Lawinengefahr im Lauf des Tages stellenweise auf Stufe "vier" der fünfteiligen Skala ansteigen.
Auch in Tirol wurde ein Anstieg der Lawinengefahr auf gebietsweise "vier" erwartet worden. Nach Angaben des Lawinenwarndienstes seien vor allem Nordstaulagen betroffen.
Auf der Fernpassbundesstraße gab es wegen hängen gebliebener Fahrzeuge in Richtung Nassereith mehrere Kilometer Stau. Auch die Fahrbahnen der Brennerautobahn waren zum Teil schneebedeckt, die Ein- und Ausfahrt Brennersee war durch hängen gebliebene Lkw blockiert.
Heftige Schneefälle und starker Nordwest-Wind sorgten auch im steirischen Oberland für winterliche Fahrbedingungen. Betroffenen waren die Gebiete rund ums Ennstal bis ins Mariazeller Land. In der Obersteiermark galt Lawinenwarnstufe "drei".
In Oberösterreich führte der neuerliche Wintereinbruch in den Morgenstunden immer wieder zu Behinderungen auf den Straßen. Im ganzen Land blieben zahlreiche Fahrzeuge, vor allem Lkw, hängen, auch ereigneten sich mehrere Unfälle - die meisten endeten aber glimpflich mit Sachschäden.
Mit dem neuerlichen Temperaturrückgang kehrte auch in Teilen Niederösterreichs der Winter zurück. Die Neuschneemengen betrugen bis zu zehn Zentimeter. Im Waldviertel, abschnittsweise im Most- und Weinviertel sowie im Raum Bruck an der Leitha gab es in der Früh Schneefahrbahnen. (apa/red)
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