Grund für Notlandung: Eisschutz für Triebwerk herausgebrochen!
- Nach Leistungsabfall: Fokker 70 musste auf Acker notlanden
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·Rätselraten
Warum musste AUA-Jet notlanden?
Eine defekte Eisschutzleiste (siehe blauer Pfeil im Bild rechts) in den Turbinen hatte zu der Notlandung einer Fokker 70 der Austrian Airlines am Montag etwa 4,5 Kilometer vor dem Zielflughafen München geführt. Dies geht aus einem Zwischenergebnis hervor.
Ob die abgebrochenen "Ice Impact Trays" (Eisschutzleisten) tatsächlich der alleinige Grund für den Zwischenfall waren, muss allerdings die deutsche Flugunfallkommission feststellen. Unklar war vor allem, warum der Defekt gleich an beiden Triebwerken aufgetreten ist. Die Checks der Fokker-Flotte wurden unterdessen intensiviert. Durch die Kontrollen fielen insgesamt neun Flüge aus.
Warum die Panels herausgebrochen sind, war weiter nicht bekannt. "Das ist auch Gegenstand der laufenden Untersuchungen", so eine Aussendung der AUA. Die "Ice Impact Trays" finden sich direkt hinter den Triebwerksschaufeln im Inneren der Turbine. Wenn sich Eis von den vordersten Schaufeln löst, verhindern die Panels, dass das gefrorene Wasser eindringt und Beschädigungen verursacht.
Fokkers werden jetzt genau untersucht
Nach der Notlandung wurden alle übrigen AUA-Fokkers genau überprüft. Die Herstellerfirma folgte dem Beispiel und leitete eine weltweite Überprüfung aller Fokker-Maschinen dieser Bauart ein.
Die Triebwerke der Fokker hatten am Montag in einer Höhe von 4.000 Metern plötzlich rapide an Leistung verloren. Der Pilot musste daraufhin auf dem Acker in Erding bei München notlanden. Bei dem riskanten Manöver wurde niemand ernstlich verletzt.
(apa)
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