Verwechslung: 91-Jähriger erhielt Einberufungsbefehl!
- Reaktion des Weltkriegs-Veteranen: "Ich ruck nimmer ein, ich war eh schon dabei..."
- Schuld war die Post
Eine seltsame Überraschung erlebte ein 91-jähriger Mann dieser Tage in Oberösterreich: Der Pensionist erhielt einen Einberufungsbefehl des Bundesheeres! Darin wurde ihm mitgeteilt, dass er sich am 7. Jänner beim Pionierbataillon 2 in der Kaserne Wals in Salzburg einzufinden habe. Die Reaktion des Veteranen aus dem Zweiten Weltkrieg: "Ich ruck nimmer ein, ich war eh schon dabei". Das Militärkommando Oberösterreich hatte ein Einsehen: es handle sich um einen Irrtum, dieser Einberufene müsse nicht einrücken. Schuld war aber die Post, die den 91-Jährigen mit einem 18-Jährigen gleichen Namens verwechselte.
Für das Militärkommando Oberösterreich stellte Oberst Alexander Barthou fest, dass der verschickte Einberufungsbefehl in Wahrheit einem 18-Jährigen mit gleichem Vor- und Familiennamen gegolten habe.
Der Brief wurde aber durch einen Irrtum der Post dem falschen Adressaten zugestellt.
Der 91-Jährige war Soldat im Zweiten Weltkrieg. "Wir haben dem Senior schon mitgeteilt, dass er natürlich nicht einrücken muss. Ganz bürokratisch gesehen braucht er auch laut Gesetz keinen Wehrdienst leisten, wenn er acht Monate in einem fremden Heer gedient hat", stellte dazu Oberst Barthou fest.
(apa/red)
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