Ferrero-Waldner in die Hofburg? Pröll ist skeptisch
- NÖ-LH: Sein "Nein" zu Schwarz-Blau in VP-Vorstand war richtig
- PLUS: Grasser sieht das anders und hat viel Lob für FPÖ parat
·Heinz Fischer
Bei Scheitern will er Politik verlassen
·Ihre Meinung
Bundespräsident: Ja oder Nein?
·Dank an Gott
Grasser froh, "dass es Gorbach gibt"
·Sozialpartner
Khol: 2004 ist "Jahr der Bewährung"
·FP-Haubner
"Schwerstarbeit" wird neu definiert
Das wird man in der ÖVP-Spitze nicht gerne vernehmen: Niederösterreichs LH Erwin Pröll gab sich in einem Interview mit dem ORF-NÖ äußerst skeptisch was eine Kandidatur Benita Ferrero-Waldners für die Bundespräsidentschaft betrifft. Aber auch für Schwarz-Blau kann sich der Landeschef noch immer nicht sonderlich erwärmen.
Wie ORF-NÖ berichtet, halte Pröll sein "Nein" im ÖVP-Bundesparteivorstand zur Neuauflage der Koalition mit der FPÖ zu Jahresbeginn 2003 nicht für falsch. Es hätte unter Hubert Gorbach zwar eine gewisse Stabilisierung gegeben, vor allem die Landtagswahl in Kärnten am 7. März hält Pröll jedoch für eine Nagelprobe der Regierung.
Auch in Bezug auf Ferrero-Waldners mögliche Präsidentschaftskandidatur schäumt Pröll nicht gerade vor Freude über: "Personalentscheidungen sind Chefsache, und daher erwarte ich einen Vorschlag unseres Bundeskanzlers für den Kandidaten oder die Kandidatin der ÖVP", erklärte er im ORF-Interview. Die VP-NÖ werde die Entscheidung natürlich respektieren und ihre Unterstützung zur Verfügung stellen, eine Parteiorganisation könne aber "nicht mehr als eine Hilfskonstruktion" sein. (ehr)
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
