Montag, 5. Jänner 2004

Steuerreform: Haider fordert Entlastung für Familien

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Einen "deutlichen familienpolitischen Akzent" bei der kommenden Steuerreform fordert der Kärntner Landeshauptmann Haider. Jene, die Familien gründeten, dürften nicht länger steuerlich diskriminiert werden, so der FPÖ-Chefverhandler für die Steuerreform.

Die hohen Ausgaben für Familien müssten steuerlich stärker anerkannt werden, das Bekenntnis zu Kindern und Familie dürfe nicht mehr länger bestraft werden, erklärte Haider. Es sei nicht einzusehen, dass jene, die mit der Gründung einer Familie eine für die Gesellschaft grundlegende Leistung erbrächten, ihr ganzes Leben lang steuerlich benachteiligt würden.

Haider unterstrich, die fiskalische Besserstellung der Familien würde eine zusätzliche Stärkung der Kaufkraft mit sich bringen und damit zu einer Wirtschaftsbelebung beitragen. Schon die Einführung des Kinderschecks habe den Familien eine höhere Kaufkraft beschert, diesen Weg gelte es nun fortzusetzen. (APA)

5.1.2004 12:52