AUA-Notlandung: Weiter keine Hinweise auf Ursache
- Maschine wird wahrscheinlich zerlegt werden
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·AUA-Pilot
"Keine Frage, An- spannung war groß"
·"Fokker 70"
Kurzstreckenjet
mit Problemen
·FlashAir-Crash
2. "Black Box" aus Meer geborgen
Bei der Suche nach der Ursache für die Notlandung der AUA-Fokker nahe München gibt es nach wie vor keine Fortschritte. Die österreichische Flugunfallkommission gab bekannt, dass das Auslesen des Flugdatenschreibers noch einige Tage dauern werde. In der Nacht auf Mittwoch war das Flugzeug etwa 100 bis 150 Meter nach vorne gezogen worden, da es auf dem durch das Tauwetter weichen Untergrund im Acker abzusinken drohte.
Die "Wiener Neustadt" - so der Name des Fliegers - liegt nun auf einer Straße. Die Vertreter beratschlagten am Vormittag die weitere Vorgangsweise. Die AUA erklärte, dass Mitarbeiter von Fokker und der zuständigen Versicherungsgesellschaft den Schaden begutachten sollten, danach würde Weiteres entschieden.
Maschine wird wahrscheinlich zerlegt
Wahrscheinlich war, dass die Maschine zerlegt wird, um sie abtransportieren zu können. Möglicherweise sollen die Teile in einen Hangar des Münchner Flughafens gebracht und dort weiter untersucht werden.
"Wir sind gerade dabei, den Flugdatenschreiber auszulesen. Das wird aber einige Tage dauern", sagte ein Vertreter der österreichischen Flugunfallkommission zur APA. "Dass Probleme da waren, ist irgendwie evident, sonst hätten die Piloten ja nicht eine Notlandung im Feld vollbracht."
AUA lässt Fokker-Maschinen durchchecken
Seitens der AUA hieß es, dass die übrigen Fokker 70 der Gesellschaft - neben der "Wiener Neustadt" weitere drei sowie sechs bei der Tyrolean - vor den jeweiligen Abflügen zusätzlichen Checks unterzogen würden. Bisher wurden keine Unregelmäßigkeiten entdeckt.
(apa/red)
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