CD-Kopierschutz: Verbraucherschützer planen Klage
- Völlig legale Kopien für den Privatgebrauch dadurch verhindert
- Belgien: Jede dritte verkaufte CD ist bereits eine Raubkopie
·Web-Schnüffler
Ö: Kampf gegen Tauschbörsen-User
Wegen der Probleme mit Kopierschutz-Vorrichtungen bei Musik-CDs haben belgische Verbraucherschützer Klagen gegen internationale Musikkonzerne angekündigt. Auf vielen Computern und Autoradios ließen sich die kopiergeschützten CDs gar nicht mehr abspielen, begründete die Organisation Test-Achats das juristische Vorgehen.
Zudem würden auch "völlig legale" Kopien für den Privatgebrauch verhindert. Damit würden die Verbraucher in ihren gesetzlich vorgesehenen Rechten unzulässig eingeschränkt, kritisierte Test-Achats. Vor Gericht sollen die Marktführer EMI, Sony, BMG und Universal gezwungen werden, auf die Vorrichtungen zu verzichten.
Nach Zahlen des Internationalen Phonoverbandes (IFPI) kostete die Musikpiraterie im großen Stil die Branche 2002 4,3 Mrd. Dollar (3,40 Mrd. Euro). Jede dritte verkaufte CD ist weltweit demnach bereits eine Raubkopie. (apa/red)
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