Silvester-Knallerei: Rund 600 Verletzte in Italien
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In Italien hat die Silvesterknallerei nach Angaben der Polizei 547 Leicht- und 39 Schwerverletzte gefordert. Vor einem Jahr war ein Mensch ums Leben gekommen und Dutzende Leute schwer verletzt worden; weil diese Schreckensbilanz heuer ausblieb, sprechen die Behörden von einem großen Erfolg ihrer massiven Aktionen gegen die Hersteller von illegalen Knallkörpern.
Einem Mann musste nach einer schweren Explosion von Böllern in Genua ein Bein amputiert werden. Zwei Jugendliche verloren bei Rom jeweils eine Hand.
668 Personen wurden wegen gefährliche Knallerei angezeigt, am Silvester 2003 waren es 397 gewesen. Die meisten Verletzten - rund 60 Personen darunter 13 Kinder - wurden im Raum von Neapel gemeldet.
Zwischen Weihnachten und Neujahr waren mehr als eine Million pyrotechnische Gegenstände und über 25 Tonnen Explosivstoff beschlagnahmt worden. Mehrere Werke im Raum von Neapel, in denen Knallkörper hergestellt werden, wurden kontrolliert.
(apa, red)
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