Lego: 2003 erneut vor roten Zahlen
- Dänischer Konzern vom Weihnachtsgeschäft enttäuscht - Verbraucher hielten sich vor allem in den USA zurück
Nach einem schwachen Weihnachtsgeschäft droht der dänische Spielzeughersteller Lego in diesem Jahr zum dritten Mal in seiner Geschichte in die roten Zahlen zu rutschen. Das Gesamtjahr sei "schlecht und unerwartet verlaufen, fast katastrophal", wurde Vizechef Poul Plougmann zitiert
Nach den Erfolgen im Vorjahr seien insbesondere die Verkaufszahlen der Figuren aus "Star Wars" und "Harry Potter" eingebrochen. Vor allem auf dem US-Markt, wo Lego rund vierzig Prozent seines Umsatzes macht, hätten sich die Verbraucher zurückgehalten.
Das 1932 gegründete Familienunternehmen hatte bereits die Jahre 1998 und 2000 mit Verlust abgeschlossen. Als Reaktion wurde die Zahl der Mitarbeiter von 9.000 auf 7.500 verringert. Nähere Angaben zum laufenden Jahr will Lego machen, wenn im Jänner die genauen Zahlen für das wichtige Weihnachtsgeschäft vorliegen. Alle vorliegenden Indikatoren ließen aber enttäuschende Zahlen erwarten, sagte Plougmann.
(apa, red)
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