Tolles Comeback: Für Innauer zählt Teenager Morgenstern schon zu den Großen
- "So einen Springer haben wir noch selten gehabt"
- Supertalent nach Springen in Oberstdorf "total happy"
·Höllwarth sauer
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Morgenstern nach 2. Platz euphorisch!
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Thomas Morgenstern hat mit seiner Leistung beim Wettkampf-Comeback in Oberstdorf auch seinen Chef im Skiverband überrascht. "Das ist für mich ein Zeichen für einen außergewöhnlichen Sportler", sagte ÖSV-Sportdirektor Toni Innauer nach dem zweiten Platz des jungen Kärntners. Der 17-Jährige ist ein Mann mit Ausstrahlung, für Innauer zählt aber vorerst mehr das sportliche Potenzial. Und da siedelt er Morgenstern ganz weit oben an. "So einen haben wir noch selten gehabt", sagte der Olympiasieger von 1980. Es sei einzigartig, dass mehrere entscheidende Faktoren auf so hohem Niveau entwickelt seien.
Morgenstern selbst war nach seiner grandiosen Vorstellung vor 23.000 Zuschauern "total happy". Alles sei perfekt gelaufen, "ein Wahnsinns-Comeback", sagte der Spittaler Sport-Gymnasiast, der nach seinem Sturz keinen Gedanken ans Aufhören vergeudet hatte. "Jetzt freue ich mich auf die anderen Orte."
Seine Rückkehr war unter Anleitung Innauers vorsichtig vorbereitet worden. Dass der Teenager aber sein Potenzial gleich zum Auftakt dermaßen ausschöpfte, war auch für den Chef der Springer und Kombinierer etwas Besonderes. Daher nimmt Innauer für die kommenden Bewerbe auch Druck vom Junioren-Weltmeister. "Ich erwarte nicht, dass es so weitergeht, ich wäre froh, wenn er noch einen oder zwei Top-Ten-Plätze erreichen würde."
Als Mann für die Gesamtwertung im ÖSV-Team gilt Martin Höllwarth, der Dritte von Oberstdorf. Der Tiroler habe gezeigt, dass er mit Belastungen sehr gut umgehen könne. "Er hat die Substanz für die harte Tournee und auch die Anpassungsfähigkeit auf die verschiedenen Schanzen", sagte Innauer über den 29-Jährigen, der schon seine 13. Tournee absolviert. (apa/red)










