Fanartikel-Boom: Rapid schoss im Merchandising übers Ziel hinaus
- Bisher wurden 6.150 Trikots und 5.000 Abos verkauft
- Sportlich hat "Grün-Weiß" weiter den Meistertitel im Visier
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Auch wenn Geschäftsleute von einem mäßigen Weihnachtsgeschäft sprachen, der SK Rapid kann diesbezüglich keine Klagelieder anstimmen. Denn Österreichs Fußball-Rekordmeister hat nicht zuletzt dank der (etwas überraschenden) starken Herbstmeisterschaft in der T-Mobile-Bundesliga seine zahlreichen Anhänger wieder in größerem Ausmaß mobilisiert, viele wieder ins Stadion gelockt und vor allem vor Weihnachten entsprechend viele Fanartikel verkauft.
Eine Million Euro Umsatz im Merchandising hatten sich die Hütteldorfer für diese Saison zum Ziel gesetzt. "Diese Summe haben wir bereits jetzt erreicht", gab Andi Marek am Montagabend bei der Verkündung der Partnerschaft mit dem (Herren)-Modeausstatter Don Gil bekannt. Bisher wurden 6.150 Trikots verkauft, über 5.000 Abos an den Mann (Frau) gebracht, wie Manager Werner Kuhn erfreut ausführte. Für Silvester haben sich die Rapidler etwas ausgedacht und bieten "Raketen" an, die "Grün-Weíß" auf den Himmel zaubern sollen. Beim großen Rapid-Stand in der Stadthalle werden wieder die "Kicker" bei zahlreichen Autogrammstunden "zum Anfassen" sein.
Wallner "schlank wie noch nie"
Josef Hickersberger hat beim ersten Training nach einer Gewichtskontrolle hocherfreut festgestellt, "dass keiner zugelegt hat". Vor allem Roman Wallner präsentierte sich "so schlank wie noch nie. Das lässt hoffen, dass er vor einem starken Jahr 2004 steht. Erfreulich für Rapid und die Nationalmannschaft", meinte der Trainer.
Auf dem Transfermarkt tat sich beim SK Rapid bisher nichts. Was das angebliche Interesse des VfB Stuttgart an Kapitän Stefan Hofmann betrifft, heißt es von Seiten der Hütteldorfer weiterhin: "An uns ist noch niemand herangetreten."
Trainingslager in der Türkei
Nach dem Hallencup fährt die Mannschaft (ohne Trainer) vom 7. bis 10. Jänner zum Skifahren nach Bad Kleinkirchheim. Rapid wird insgesamt zwölf Vorbereitungsspiele (das erste am 11.1. gegen Korneuburg) bestreiten. Am 31. Jänner fliegt die Mannschaft zu einem 14tägigen Trainingslager in die Türkei (Side) und kommt erst eine Woche vor dem Auftakt der "Frühjahrs"- Meisterschaft zurück. "Ich glaube wir werden am 21. Februar in Bregenz einen guten Start machen", so Hickersberger, der alle jene warnt, die "uns im Kampf um den Titel schon abgeschrieben haben". Die Ambitionen in der Mannschaft wären sehr groß.
