Dienstag, 30. Dezember 2003

22-Jähriger in München: Österreicher im Glück

  • Bein gerettet: Verschütteter wird wahrscheinlich wieder völlig gesund

Viel Glück hatte ein 22-jähriger Student aus Österreich, der das Beben mit einer schweren Beinverletzung überlebte. Der gerettete Österreicher ist bereits am späten Montagabend in München eingetroffen. Der Student war mit einem Lear-Jet eines Ambulanz-Services aus der etwa 500 Kilometer südlich von Teheran gelegenen Stadt Isfahan ausgeflogen worden.

Der Österreicher wurde bei der Ankunft völlig abgeschirmt. Wohin er gebracht wurde, war vorerst nicht bekannt. Da seine Eltern in München leben, sei es nahe liegend, dass er dort in ein Krankenhaus eingeliefert werde, hieß es.

Der junge Mann, der seit vier Wochen im Iran unterwegs war, hatte sich zum Zeitpunkt des Bebens in einem Hotel aufgehalten. Er war vier Stunden unter den Trümmern begraben gewesen, bevor er schwer verletzt geborgen wurde.

Dem 22-Jährigen hatte die Amputation eines Beines gedroht, wenn nicht innerhalb von zehn bis zwölf Stunden entsprechende Hilfe in einem geeigneten Spital außerhalb der Krisenregion geleistet worden wäre. In Isfahan wurde er am 27. Dezember im Krankenhaus AL Zahira operiert. Das Bein konnte nach Auskunft der Ärzte gerettet werden. Der Mann werde wieder "völlig gesund" werden, hieß es.
(apa, red)

30.12.2003 18:49