Mossul: Drei Iraker bei Feuergefecht getötet
- US-Soldaten durchsuchten Haus der Extremisten-Organisation Ansar el Islam und wurden dabei angegriffen
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US-Soldaten haben in der nordirakischen Stadt Mossul drei Iraker getötet. Die Soldaten seien Sonntagabend bei der Durchsuchung eines Hauses von mutmaßlichen Mitgliedern der moslemischen Extremisten-Organisation Ansar el Islam angegriffen worden, teilte die US-Armee am Montag mit. Zwei US-Soldaten seien verletzt worden. Die sechs festgenommenen Iraker wurden der Polizei übergeben.
Bei einem Angriff in der irakischen Ortschaft Mahmudija südlich von Bagdad wurden zwei irakische Wachleute getötet und ein britischer Ingenieur verletzt. Wie der arabische Fernsehsender Al Jazeera am Montag berichtete, wurden die Männer von Unbekannten attackiert, als sie zusammen mit anderen für das irakische Energieministerium tätigen ausländischen Fachleuten in einem Fahrzeug unterwegs waren. Die Angreifer seien entkommen.
Nach der Anschlagsserie in der irakischen Stadt Kerbela haben multinationale Truppen fünf Verdächtige festgenommen. Die Festnahmen erfolgten nach Angaben eines Militärsprechers bereits kurz nach den Anschlägen, bei denen am Samstag insgesamt 19 Menschen getötet und knapp 200 verletzt worden waren.
Nach Ansicht der US-Armee und des irakischen Regierungsrats sind die Hintermänner des Anschlags Ausländer. Es war die blutigste Anschlagsserie seit der Festnahme des entmachteten irakischen Präsidenten Saddam Hussein Mitte Dezember.
Der vor gut zwei Wochen von der US-Armee gefangen genommene Ex- Diktator soll inzwischen wichtige geheimdienstliche Informationen über den Verbleib von Geld und Waffen preisgegeben haben. Ein Mitglied des provisorischen Regierungsrates sagte, Saddam habe Namen und Parteien genannt, die er damit beauftragt habe, Geld in Sicherheit zu bringen. Der Verbleib von rund 40 Milliarden US-Dollar, die Saddam aus dem Land geschafft haben soll, ist allerdings weiter unklar. (apa)
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