Schausberger: "Der 7. März ist keine Misswahl"
- Bei Landtagswahl geht es "nicht um den Schausberger, sondern um die Zukunft des Landes"
"Der 7. März ist keine Misswahl, sondern eine Landtagswahl. Da geht es um ganz klare politische Signale für die Zukunft. Ich möchte eigentlich nicht, dass die Menschen am Montag, den 8. März, sagen, wenn ich das gewusst hätte, hätte ich mich anders entschieden", sagte Salzburgs Landeshauptmann Schausberger im APA-Interview. "Es geht nicht um den Schausberger, sondern um die Zukunft des Landes."
Das Ziel für die Landtagswahl sei klar: "Ich möchte mit der Salzburger Volkspartei wieder stärkste Partei werden und damit den Auftrag zur Regierungsbildung bekommen." In der Koalitionsfrage sprach sich Schausberger für eine Neuauflage der Großen Koalition mit der SPÖ aus. "Eines ist klar: Erster Ansprechpartner ist die zweitstärkste Partei."
Die Zusammenarbeit mit der SPÖ sei keineswegs so schwierig, wie sie in der Öffentlichkeit dargestellt werde. Noch im Herbst sei ein gemeinsames Impulsprogramm beschlossen worden. "Wenn es Differenzen gibt, dann bezieht sich das auf bestimmte Teile", sagte Schausberger
- wobei er die Zusammenarbeit mit den SPÖ-Landesräten Raus und Blachfellner ausdrücklich lobte, während er SPÖ-Chefin Burgstaller nicht erwähnte.
Zentrale Herausforderungen sind für Schausberger die Sicherung der Arbeitsplätze und die Stärkung der Wirtschaft. Salzburg habe alle Chancen, aber man müsse sie ernsthaft nützen, "und da genügt es einfach nicht, allen Problemen aus dem Weg gehen zu wollen". Die soziale Wärme sei eine "unabdingbare Voraussetzung, aber man kann sie nur gewähren, wenn es dem Land insgesamt gut geht. Der größte unsoziale Faktor ist die Arbeitslosigkeit."
Den bundespolitischen Einfluss auf die Wahl bezeichnete Schausberger als beträchtlich. Er glaube aber, dass seine Appelle in Wien gehört worden seien. "Ein schlechtes Ergebnis in Salzburg wäre für die gesamte österreichische Volkspartei eine Belastung und ein schlechtes Signal." (apa)
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