Dienstag, 23. Dezember 2003

Preise für Energie: Im November um 0,9% gesunken

  • Verbilligungen bei Sprit drückten die Kosten im Jahresabstand
  • Strom, Gas, Kohle und Brennholz wurden teurer

Energie war für Österreichs private Haushalte im November 2003 durchschnittlich um 0,9 Prozent billiger als im November 2002. Die Jahres-Teuerung (VPI) belief sich im selben Zeitraum auf 1,3 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat Oktober 2003 sanken die Energiepreise um 0,3 Prozent, teilte die Energieverwertungsagentur (E.V.A.) mit.

Dass die Energiekosten im November rückläufig waren, führt die E.V.A. primär auf die gesunkenen Mineralölpreise zurück. So wurde Heizöl Extra Leicht (Haushaltsmenge 3.000 Liter) im Jahresabstand um ein halbes Prozent günstiger. Bei Normalbenzin reduzierten sich die Preise um 5,0 Prozent, bei Superbenzin um 4,8 Prozent und bei Diesel um 4,9 Prozent. Gegenüber Oktober 2003 wurden Normal- und Superbenzin um jeweils 1,6 Prozent und Diesel um 1,5 Prozent billiger. Heizöl Extra Leicht wurde um 0,3 Prozent teurer.

Strom wurde knapp 2 Prozent teurer
Strom verteuerte sich im Jahresvergleich um 1,9 Prozent, verglichen mit dem Vormonat Oktober kam es im November zu einem Preisanstieg um 0,5 Prozent. Gas kostete gegenüber dem Vorjahr um 1,5 Prozent mehr, im Vergleich zum Vormonat blieben die Preise gleich. Bei Fernwärme kam es gegenüber Oktober 2003 zu keiner Änderung, binnen Jahresfrist war Fernwärme um 0,3 Prozent teurer.

Für feste fossile Brennstoffe waren im November im Jahresvergleich um 2,4 Prozent mehr zu bezahlen, Brennholz verteuerte sich um 2,1 Prozent. Verglichen mit Oktober 2003 wurde Holz um 0,4 Prozent teurer, feste fossile Brennstoffe um 1,3 Prozent. (APA/Red.)

23.12.2003 09:58