Montag, 22. Dezember 2003

RZB Ostbankenholding: Ab 2005 an die Börse

  • Beschluss im Aufsichtsrat - Partnersuche wird fortgesetzt
  • RZB-Deal: Um 126 Mio. $ Albanische Sparkasse gekauft

Die Raiffeisen Zentralbank wird ihre Ostbankenholding, in der alle Tochtergesellschaften in Osteuropa gebündelt sind, an die Börse bringen. RZB-Generaldirektor Rothensteiner hat dazu bereits die erforderlichen Aufsichtsratsbeschlüsse. Die Vorbereitungen würden rund eineinhalb Jahre beanspruchen, so dass eine Notierung in Wien und allenfalls an einer Ostbörse frühestens Mitte 2005 erfolgen könnte.

Ein konkreter Zeitpunkt und ein Volumen der Emission wurden noch nicht genannt. Rothensteiner hielt am Montag lediglich fest, dass ein Volumen von weniger als 500 bis 600 Mio. Euro für internationale Anleger nicht wirklich attraktiv sein dürfte und ein Wert darunter auch den Aufwand nicht rechtfertige.

Parallel fortgeführt werden die Gespräche mit finanzstarken Auslandspartnern für die Ostbankenholding, wo Rothensteiner mit drei aussichtsreichen Kandidaten verhandelt. Damit könnte es durchaus zu einem Mix von Börsegang und internationaler Partnerschaft kommen. In der Holding will die RZB in jedem Fall die Mehrheit behalten, betonte Rothensteiner am Montag vor Journalisten.

Die Ostbankenholding heißt seit ihrer kürzlichen Umbenennung "Raiffeisen International Bank Holding". (APA/Red.)

22.12.2003 10:45