Dienstag, 23. Dezember 2003

ÖFB-Team: Krankl sieht negative Vorzeichen für 2004

  • "Die Mannschaft muss so auftreten, dass die Leute stolz sind"
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Teamchef Hans Krankl glaubt daran, dass Rapid den Meistertitel wieder nach Hütteldorf holt. Er prognostiziert einen spannenden Dreikampf zwischen Rapid, der Austria und dem GAK. Was das Teamjahr 2004 betrifft, sieht Krankl zwar negative Vorzeichen, dennoch ist er guter Dinge.

"Ich habe noch jeden ersetzt, eine Mannschaft zusammengestellt und wir werden weiterhin ersetzen durch jüngere oder routinierte Spieler", so Krankl, der angesprochen auf das Thema Flögel jedoch meint, "ich werde nicht mit noch Jüngeren spielen und das Gefüge zerreißen." Für den bei der Austria nicht mehr zum Einsatz kommenden Flögel will der Teamchef keinen 30-, aber auch keinen 18-Jährigen einsetzen. Auf Namen lässt er sich jedoch nicht ein.

In der Torhüterfrage tendiert der "Goleador" aufgrund seiner Leistungen und des Reservistendaseins von Mandl und Manninger zu Helge Payer. Jedenfalls ist auch diese Sache momentan vollkommen offen, und "bis zum ersten Länderspiel am 31. März in der Slowakei haben wir noch viel Zeit, dann werden wir alle mehr wissen."

Kampfgeist macht fehlende Erfahrung wett
Schon jetzt lässt Krankl wissen, dass er in Blickrichtung WM- Qualifikation wieder versuchen wird, die beste Mannschaft aufzustellen. Nicht fehlen darf in des Trainers Worten dessen Credo: Vieles, vor allem mangelnde Erfahrung ist durch Kampfgeist, Enthusiasmus und Begeisterung wettzumachen. "Die Mannschaft muss in jedem Länderspiel so auftreten, dass die Leute stolz auf uns sind." Und (siehe oben): "Auch wenn das Team vielleicht jünger wird, soll es sich weiter verbessern und zusammenwachsen."

Generell nimmt sich die grün-weiße Galionsfigur für das Jahr 2004 vor, zu zeigen, dass "wir auch noch leben". Die Fortschritte, die man angeblich in den vergangenen beiden Jahren gesehen hat, sollen prolongiert werden. (apa)

23.12.2003 10:13