Dienstag, 23. Dezember 2003

Schönfelder intim: So feiert der Ski-Star Weihnachten

  • Kärntner zieht in der Rennpause eine erste Saison-Bilanz
  • Die geheimen Weihnachtseinkäufe hat das Slalom-Ass gut versteckt

In Alta Badia, wo er vor einer Woche noch zweitbester Österreicher im RTL war, ist es für Rainer Schönfelder nicht nach Wunsch gelaufen - zufrieden mit der Zwischenbilanz ist er dennoch: "Im Slalom bin ich im Kampf um die Weltcup-Kugel für die Jännerrennen gut positioniert - und im Riesentorlauf kann es auch nimmer lange dauern, bis ich im Rennen das runterbringe, was ich wirklich drauf hab."

Aber: "Jetzt ist die Zeit, sich zu besinnen: Wie gut man es im Leben erwischt hat. Dass man geliebt wird und lieben kann. Dass man in Frieden lebt. Dass man gesund ist und einen wunderbaren Job hat – es wäre falsch, über verlorene Hundertstelsekunden bei Skifahren nachzugrübeln. Das wäre dann wirklich verlorene Zeit…"

Rainer Schönfelder gefiel es in Alta Badia so gut, dass er mit Freundin Manu gleich um einen Tag verlängerte. "Es ist wunderschön hier, so romantisch und malerisch. Ein Bissl spazieren gehen, gut essen, relaxen im Hotel; das hat gut getan als Einstimmung auf Weihnachten…“

Hektische Italien-Woche
Der Nachtslalom von Madonna di Campiglio, anschließend Stargast in Klagenfurt bei HYPO Leasing Winterwonderworld "Seven Christmas - one spirit", einen Tag später wurde er in Wien zum offiziellen Swatch-Botschafter angelobt, dann stand schon wieder RTL-Training in Südtirol mit anschließendem Rennen auf dem Programm.

Rainer: "Ich freue mich sehr auf Weihnachten. Ich treffe meine Zimmerkollegen aus Stams-Zeiten in Murau, darunter auch der Skispringer Reini Schwarzenberger. Das ist jedes Jahr ein fixes Highlight."

Weihnachten zu Hause
Den Heiligen Abend verbringt er dann in Bleiburg, wie immer im Kreise der Familie: "Meine Weihnachtseinkäufe habe ich schon in Amerika erledigt. Praktische und trendige Sachen – Dinge, die man bei uns nicht kaufen kann. Alle sehr gut versteckt - im Auto! Drum hat der Schilchegger Heinz, als er jetzt einmal mit mir mitgefahren ist, gemeint: Schöni, dein Audi lebt!" Rainer freut sich schon auf das exquisite Weihnachtsessen von seiner Mama: "Was es gibt, weiß ich nicht - das ist jedes Jahr eine Überraschung. Sie lässt ja niemanden in die Küche." Ein Fixpunkt ist der Besuch der Weihnachtsmette in Bleiburg, gemeinsam mit Manu, die den Heiligen Abend bei ihrer Familie verbringen wird.

Ohne Skifahren wird selbst der 24. Dezember bei Rainer Schönfelder nicht über die Bühne gehen: „Am Nachmittag möchte ich die Trainingsbedingungen auf meinem Hausberg, auf der Petzen, auschecken - am Christtag mache ich Pause, ab 26. Dezember trainiere ich dann für die Rennen in Flachau."

23.12.2003 14:47