Freitag, 26. Dezember 2003

Continental-Cup: Nagiller gewinnt Springen in St. Moritz

  • Fünf ÖSV-Adler unter den Top Sieben des Weihnachtsspringens
  • Vierschanzen-Tournee: ÖSV hofft auf einen Höllwarth in Topform

Für Christian Nagiller und Balthasar Schneider hat sich der Abstecher auf die Nebenbühne Continental-Cup schon in St. Moritz bezahlt gemacht. Nagiller gewann am Stefanitag die 92. Auflage des Weihnachts-Skispringens mit 249,5 Punkten überlegen vor dem Slowenen Jernej Damjan und Schneider. Der Sieger markierte mit 101 Metern auch die Tageshöchstweite. Die ÖSV-Adler überzeugten mit fünf Athleten unter den Top Sieben.

Nagiller und Schneider waren für die Tournee-Stationen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen nicht nominiert worden, sie sollen sich dafür neben St. Moritz auch am Sonntag in Engelberg und am Neujahrstag in Seefeld für die Springen in Innsbruck (4. Jänner) und Bischofshofen (6. Jänner) Form und Selbstvertrauen holen. Für ÖSV-Coach Alexander Pointner ist dies schon im Schweizer Nobelskiort gelungen: "Sie sind sehr gut gesprungen. Wir haben Fünf unter den ersten Sieben, da muss ich zufrieden sein."

Wolfgang Loitzl wurde vor Manuel Fettner Vierter, Stefan Thurnbichler kam hinter dem Japaner Akira Hagashi auf Rang sieben. Nach dem ersten Durchgang waren die ÖSV-Adler sogar zu Fünft voran gelegen, Nagiller hatte vor Loitzl, Schneider, Fettner und Thurnbichler geführt. "Sie alle sind für Innsbruck und Bischofshofen eingeplant. Dazu kommen auch noch Roland Müller und Stefan Kaiser, denen es diesmal im Wettkampf nicht so aufgegangen ist", erklärte Pointner.

In der Continental-Cup-Gesamtwertung führt weiter der zweifache norwegische Lillehammer-Sieger Lars Bystoel vor Wolfgang Loitzl und Schneider. (APA/Red.)

26.12.2003 17:02