Im Iran entführte Fahrrad-Touristen sind frei
- Abenteuer-Urlauber werden am Montag in Teheran erwartet
- Entführer gehörten angeblich zu El Kaida
Die Anfang Dezember im Iran entführten deutschen Fahrradtouristen sind frei. Das teilte Außenminister Kamal Kharrasi am Sonntag im staatlichen Fernsehen mit. Neben den beiden Deutschen kam auch ein Ire frei.
Das Auswärtige Amt in Berlin zeigte sich erleichtert über den glücklichen Ausgang der Entführung. Den befreiten Touristen gehe es "den Umständen entsprechend gut", sagte eine Sprecherin am Sonntag. Der deutsche Außenminister Joschka Fischer habe mit seinem iranischen Amtskollegen telefoniert und für die erfolgreichen Bemühungen des Iran zur Freilassung der Geiseln gedankt. Zu weiteren Details wollte sich die Sprecherin nicht äußern.
Die Abenteuer-Urlauber werden am Montag in Teheran erwartet. Die beiden Deutschen werden dort von der deutschen Botschaft in Empfang genommen.
Verbindungen zu El Kaida?
Die Entführer der Fahrradtouristen aus Deutschland und Irland haben angeblich Verbindungen zum Terrornetzwerk El Kaida gehabt. Dies hätten die Kidnapper selbst behauptet, sagte der iranische Geheimdienstminister Ali Junessi am Sonntag. Es gebe tatsächlich aber keine Hinweise darauf, dass diese Information auch wirklich zutreffe. (APA/red)
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