Angriffe auf Besatzer in Kerbala: Zumindest 13 Tote!
- 6 ausländische Soldaten unter den Todesopfern, 150 Verletzte
- Verletzter Gouverneur der Region: "Autobombe oder Rakete"
·Gefecht im Irak
US-Soldaten töten vier Angreifer
·Bin Laden droht
Anschlag gegen die USA bis Februar!
·Weiter geht's
Air France fliegt Los Angeles wieder an
·Flüge abgesagt
Planten Terroristen neuen 11.9.2001?
Bei einer Anschlagserie in der südirakischen Stadt Kerbala sind am Samstag sechs Soldaten der multinationalen Truppen und sieben Iraker getötet worden. Nach offiziellen Angaben aus Warschau und Sofia kamen bei den Angriffen vier bulgarische und zwei thailändische Soldaten der von Polen geführten multinationalen Division der Koalitionstruppen ums Leben.
Ziele der Anschläge waren das Rathaus von Kerbala und zwei Militärstützpunkte, einer davon in der Nähe der Universität. Nach polnischen Armeeangaben ließen die Angreifer vier Autobomben explodieren und schossen mit Mörsern und Maschinengewehren. 129 Menschen wurden verletzt.
Der bulgarische Vize-Verteidigungsminister Ilko Dimitrow bestätigte den Tod von vier bulgarischen Soldaten. Einem irakischen Arzt zufolge wurden 102 Iraker verletzt. Der polnischen Armee zufolge erlitten außerdem 27 Soldaten der Koalitionstruppen Verletzungen.
Wie der polnische Armeesprecher Adam Stasinski in Warschau mitteilte, ging eine Autobombe vor dem Gebäude der bulgarischen Soldaten hoch, zwei vor dem Logistik-Lager der Koalitionstruppen und eine weitere vor dem Rathaus von Kerbala. Bis auf einen seien alle Selbstmordattentäter ums Leben gekommen.
In Kerbala ist eine multinationale Division unter polnischem Kommando stationiert. Polen unterstützt die multinationalen Streitkräfte im Irak seit September mit rund 2.500 Soldaten und führt insgesamt mehr als 9.000 Soldaten an, unter ihnen 440 Thailänder und 500 Bulgaren. (APA/red)
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