Feuergefecht in Mosul: US-Soldaten töten vier Iraker
- GIs waren zuvor mit Granaten angegriffen worden
- Einflussreicher Stammesführer und Sohn erschossen
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Bei einem Feuergefecht in der nordirakischen Stadt Mosul haben US-Soldaten am Samstag nach eigenen Angaben vier Iraker getötet. Die US-Soldaten hätten das Feuer erwidert, nachdem sie aus einem Auto heraus mit Granaten beschossen worden seien, teilte ein Sprecher der US-Armee mit. Das Fahrzeug sei dabei zerstört und die vier Insassen getötet worden.
Die Soldaten der 101. US-Luftlandedivision hätten den Auftrag gehabt, nach Sprengsätzen zu suchen, wie sie von Rebellen eingesetzt würden. In den vergangenen Wochen sind die US-Besatzungstruppen in Mosul wiederholt Ziel von Anschlägen gewesen. Bei der Explosion einer Autobombe waren zwölf Soldaten verletzt worden.
Ein einflussreicher nordirakischer Stammesführer, Scheich Talal Salim al Khalidi, ist unterdessen am Freitag zusammen mit seinem Sohn Saad und einem Polizisten vor seinem Wohnhaus in Mosul von Unbekannten erschossen worden. Der Führer des sunnitischen Khalidiya- Stammes war Mitglied des früheren irakischen Parlaments. Seit vergangenem Mai wurden insgesamt drei Mordanschläge auf ihn verübt. Sein Wohnhaus im Stadtzentrum von Mosul stand unter Polizeischutz. Nach Polizeiangaben griffen die Mörder bei dem Überfall auch ein Polizeifahrzeug an. Ein Bruder des Stammesführers erlitt bei dem Angriff schwere Verletzungen.
(apa)
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