17 Kinder getötet: Serienkiller in China hingerichtet
- 27-Jähriger bewunderte Mörder in Filmen und ahmte sie nach
Ein Serienmörder, der 17 Jugendliche entführt und umgebracht hat, ist am Freitag in Zentralchina hingerichtet worden. Das Oberste Gericht der Provinz Hunan bestätigte das Todesurteil gegen den 27-jährigen Huang Yong in einer öffentlichen Verhandlung und ordnete seine sofortige Hinrichtung durch Erschießen an. Das berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.
Der 29-jährige Huang Yong hatte seinem Geständnis zufolge immer die Mörder in Filmen bewundert. Er habe seit seiner Kindheit davon geträumt, ein "professioneller Killer" zu werden. In Videospielhallen hatte er in der Stadt Pingyu über zwei Jahre lang Oberstufenschüler mit dem Versprechen angelockt, ihnen Tricks bei Computerspielen zu zeigen oder Gelegenheitsjobs zu geben. Die Leichen verscharrte er in seinem Garten und unter seinem Haus.
Der Fall hatte zu heftiger Kritik an der Polizei geführt, die trotz des Verschwindens der Jugendlichen das Verbrechen nicht aufdecken konnte. Fünf Beamte waren ihrer Posten enthoben worden. Die Bluttaten wurden erst entdeckt, als der Mörder eines seiner Opfer nach mehrtägigen Qualen verletzt freiließ und dessen Großvater zur Polizei ging. Die Polizisten glaubten ihm erst, als Leichenteile gefunden wurden. (APA/red)
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