Djindjic-Prozess auf unbestimmte Zeit unterbrochen
·Djindjic-Prozess
UNO: "Juristischer Skandal!"
·Djindjic-Mord
Prozess in Belgrad wurde fortgesetzt
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Der Prozess gegen die mutmaßlichen Mörder und Drahtzieher des Anschlags auf den serbischen Regierungschef Zoran Djindjic ist am Donnerstag vor einem Belgrader Spezialgericht auf unbestimmte Zeit unterbrochen worden. Der Senatsvorsitzende fällte diesen Beschluss, nachdem bei der Verhandlung am Donnerstag das Geständnis des mutmaßlichen Todesschützen Zvezdan Jovanovic "Zveki" verlesen wurde.
Jovanovic, Ex-Angehöriger der Spezialpolizeieinheit "Rote Bartette", hatte den Angaben zufolge bei seiner Einvernahme durch die Polizei am 7. April zugegeben, die Todesschüsse auf Djindjic abgefeuert zu haben. "Ich habe Zoran Djindjic liquidiert", soll Jovanovic ursprünglich nach seiner Festnahme gesagt haben.
Die Anwälte der Angeklagten setzten sich hingegen vehement dafür ein, dass die Aussagen ihrer Mandanten gegenüber der Polizei nicht als Beweisunterlagen eingeordnet werden. Sie erklärten, das Geständnis sei ohne Pflichtverteidiger und damit rechtswidrig erfolgt. Es sei "unlogisch, widersprüchlich und ungültig". (APA)
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