Wieder Attentat in Spanien vereitelt: Bombe an Bahngleisen entschärft!
- Gefasste ETA-Terroristen hatten Polizei vom Sprengsatz erzählt.
- Auch an Heiligabend war Anschlag geplant.
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Die spanische Polizei hat am Freitag erneut einen Bombenanschlag der baskischen Separatistengruppe ETA vereitelt. Im Nordosten des Landes konnte ein Sprengsatz entschärft werden, der unter Eisenbahngleisen vergraben worden war. Die zwei Kilogramm schwere Bombe befand sich in Höhe der Ortschaft Samper de Calanda 80 Kilometer südöstlich von Saragossa.
Der Bahnverkehr auf einem zwölf Kilometer langen Teilstück der Regionalbahntrasse war am Donnerstag unterbrochen worden, nachdem zwei zuvor festgenommene mutmaßliche ETA-Mitglieder von der versteckten Bombe erzählt hatten. Die beiden mutmaßlichen ETA-Mitglieder Gorka Loran Lafourcade und Garikoitz Arruarte waren am Mittwoch im spanischen Baskenland festgenommen worden. Laut Polizei bekannten sie sich auch dazu, in der Provinz Saragossa einen weiteren Sprengsatz an einer Eisenbahnstrecke deponiert zu haben, dessen Detonation am Dienstagabend leichten Sachschaden verursacht hatte.
Durch die Festnahme der beiden mutmaßlichen ETA-Mitglieder hatte die Polizei einen Anschlag in der Hauptstadt Madrid vereitelt. Nach Angaben des spanischen Innenministers Angel Acebes wollte die ETA am Mittwoch vor dem Heiligen Abend zur stärksten Weihnachtsreisezeit zwei Sprengsätze im Bahnhof Chamartin zünden. Ziel war ein Zug, der von der spanisch-französischen Grenze kam und voller Menschen war, die in Madrid Weihnachten mit ihren Familien feiern wollten.
(apa/red)
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