20 km Geisterfahrt: Deutsche erst von Polzei gestoppt
- 60-Jährige raste in der nacht durch Baustelle in Oberösterreich
Eine deutsche Lenkerin ist in der Nacht auf Samstag 20 Kilometer als Geisterfahrerin im gesamten Baustellenbereich zwischen Sattledt und Haid auf der A1, der Westautobahn, in Oberösterreich unterwegs gewesen. Die 60-Jährige konnte erst nach einer Verfolgungsjagd gestoppt werden. Zum Glück herrschte um diese Zeit wenig Verkehr, es kam zu keinem Unfall.
Die Deutsche wollte gegen Mitternacht von Linz nach Passau fahren, erzählte ein Gendarm. Allerdings versäumte sie die Abzweigung auf die A25 und fuhr Richtung Salzburg weiter. Am Ende des 20 Kilometer langen zweispurigen Baustellenbereichs, bei Sattledt, bemerkte die Frau plötzlich ihren Irrtum, drehte um und fuhr als Geisterfahrerin Richtung Linz zurück. Um auf die A25 zu kommen, hätte sie die Umleitung über die Welser Westspange nehmen müssen, so ein Gendarm. Denn die Wiener Richtungsfahrbahn ist zwischen Sattledt und Haid gesperrt.
Autolenker alarmierten die Gendarmerie. Aber selbst ein Streifenwagen mit Blaulicht, der der Frau entgegenkam, konnte sie nicht stoppen. Also wendeten auch die Beamten und verfolgten die Lenkerin. Erst fünf Kilometer später, nach dem Ende der Baustelle auf Höhe Ansfelden, war die Geisterfahrt zu Ende. Den Führerschein ist die Deutsche los, zudem werde sie angezeigt, so ein Gendarm. Sie soll leicht alkoholisiert gewesen sein. (APA/red)
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