FPÖ-Schnell zu Salzburg-Wahl: "Situation für uns derzeit sehr günstig".
- Freiheitliche hoffen auf Überraschung.
- Landeshauptmann-Deal mit ÖVP? Schnell: "Blödheit, Dummheit"
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Die Salzburger FPÖ will nach der Landtagswahl am 7. März 2004 eine Mittelpartei bleiben. "Ich glaube, dass die Situation für uns derzeit sehr günstig ist, dass es am 7. März Überraschungen geben kann, und dass diese Wahl noch nicht geschlagen ist", meinte FPÖ-Obmann Karl Schnell im Interview mit der APA. "Alle Prognosen sind für die Würst'."
Die Salzburger FPÖ sei inzwischen reorganisiert. "Die Probleme waren nie so groß, wie sie in der Öffentlichkeit dargestellt wurden." Auch in der ÖVP und der SPÖ gebe es Probleme, etwa bei der Findung der Kandidaten. Innerhalb der FPÖ seien in Österreich nur zwei, drei Landesgruppen so geeint wie die Salzburger, so Schnell. Und zur Frage, ob sein früherer Freund und Partei-Dissident Helmut Naderer (er wird mit den "Freien Demokraten" zur Wahl antreten) der FPÖ schaden werde, meinte er: "Diese Pomerantschen-Partei ist überhaupt nicht relevant."
"Grüne haben Schaum vor dem Mund"
Die FPÖ strebe keine Regierungsbeteiligung an, "weil es derzeit keinen Kontrollfaktor im Land gibt: Die Grünen haben Schaum vor dem Mund, Geifer, möchten unbedingt mit der ÖVP in die Regierung kommen. Das wird sich aber numerisch nicht ausgehen." SPÖ-Chefin LHStv. Gabi Burgstaller wiederum zeige in den letzten Monaten Tendenzen, "dass sie aufgegeben hat, sie hat den Anspruch auf die Spitze abgegeben. Damit ist für mich klar, dass wieder Schwarz-Rot kommt." Schnell sprach sich auch dafür aus, dass die stimmenstärkste Partei den Landeshauptmann stellen soll.
Das Gerücht, dass es eine Vereinbarung zwischen Bundes-ÖVP und Bundes-FPÖ gebe, wonach in Kärnten die ÖVP Jörg Haider zum Landeshauptmann verhelfe, in Salzburg die FPÖ Franz Schausberger, wies Schnell als "Blödheit, Dummheit" zurück, "das entbehrt jeder Realität." Allerdings werde er am 7. März sicher mit Jörg Haider telefonieren: "Wir werden uns anrufen und uns gegenseitig gratulieren."
(apa)
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