Illegale Frühpenisonen bei Post? Vorerhebung in 30 Fällen
- Nach eineinhalbjährigen Untersuchungen werden 2 Prozent der geprüften Fälle weiterverfolgt
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Seit eineinhalb Jahren werden rund 1.800 Fälle von möglicherweise nicht legalen Frühpensionierungen bei der Post untersucht - nun zeichnet sich ein erstes Zwischenergebnis ab. In 30 Fällen - also bei knapp 2 Prozent davon - sollen nach den Willen der Staatsanwaltschaft nun gerichtliche Vorerhebungen gestartet werden.
Wie das Ö1-Morgenjournal am Montag berichtet, lautet der Vorwurf auf Amtsmissbrauch oder zumindest Beitragstäterschaft. Bei der Post ist das durchschnittliche Pensionsantrittsalter von 57,6 Jahren im Jahr 1999 auf 48,2 Jahre im März 2002 gesunken.
Die Post ist das zweite Unternehmen, bei dem die polizeilichen Ermittlungen über Frühpensionierung von Mitarbeitern nun offenbar angeschlossen sind. Beim Postbus sind schon gerichtliche Vorerhebungen in knapp 70 Fällen beantragt worden. (apa)
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