Anschläge auf Pipelines und Benzindepot im Irak
- Weniger Angriffe seit Festnahme Saddam Husseins
·Widersprüche
Wer fasste Saddam - GIs oder Kurden?
·'Dreckiger Typ'
Keine Prämie für Saddam-Festnahme
·US-General
Weniger Anschläge seit Festnahme
·"Zwischenfall"
US-Armee tötet drei irakische Polizisten!
Irakische Aufständische haben am Samstag in mehreren Landesteilen Anschläge auf Pipelines und ein Benzindepot verübt. Nach einem Raketenbeschuss auf Benzintanks im Süden von Bagdad seien zehn Millionen Liter Kraftstoff verbrannt, gab am Sonntag das Ölministerium bekannt. Ebenfalls am Samstag wurde 25 Kilometer nördlich von Bagdad ein Abschnitt einer Öl-Pipeline zerstört.
Aus der Nähe von Mosul und Bedschi, rund 400 Kilometer nördlich von Bagdad, berichtete die Nachrichtenagentur AP von vier Pipeline- Bränden. Wegen der Benzinknappheit nach dem Irak-Krieg hat das Ölministerium am Donnerstag die Rationierung von Kraftstoff verfügt. Die US-Truppen haben zudem damit begonnen, gegen den Schwarzmarkthandel mit Benzin vorzugehen. Nach Saudiarabien hat der Irak die weltweit zweitgrößten Ölreserven.
Seit Saddam-Festnahme weniger Terror
Seit der Festnahme des irakischen Ex-Diktators Saddam Hussein vor einer Woche sind die Anschläge auf amerikanische Soldaten im Raum Bagdad nach Angaben der US-Armee zurückgegangen. "Seit vergangenem Sonntag hat es einige Angriffe gegeben, aber wir haben in Bagdad einen Rückgang registriert", sagte US-General Mark Hertling am Samstag vor Journalisten in der irakischen Hauptstadt. (APA/red)
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