2003 weniger Opfer im Nahost-Konflikt
Im dritten Jahr des palästinensischen Aufstands ist die Zahl der Todesopfer auf beiden Seiten nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AP deutlich zurückgegangen. Während 2002 insgesamt 1.131 Menschen auf palästinensischer und 451 auf israelischer Seite getötet wurden, waren es 2003 bisher weniger als die Hälfte. Bis Mitte Dezember kamen 571 Palästinenser und 207 Israelis ums Leben.
Auch die Zahl der Selbstmordanschläge ging um die Hälfte zurück. Die Palästinenser verwiesen auf die gestiegene Hoffnung auf ein Ende der Gewalt, während israelische Experten die geringeren Opferzahlen auf den Bau der Sperranlage zwischen Israel und dem Westjordanland zurückführten.
Der letzte große Selbstmordanschlag wurde vor mehr als zwei Monaten verübt. Dabei wurden am 4. Oktober in der israelischen Hafenstadt Haifa 21 Menschen getötet. (APA)
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