"Win-Win-Situation": AUA-Vorstand mit Sparpaket zufrieden
- Ab April 2004 soll neuer Kollektivvertrag umgesetzt werden
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Der Vorstand der Austrian Airlines (AUA) hat sich mit dem gemeinsam von AUA-Management und Arbeitnehmerseite ausverhandelten Kompromiss über Sparmaßnahmen im Flugbetrieb zufrieden gezeigt. Die Grundsatzvereinbarung stelle die "Basis für marktkonforme Expansion" und eine Weichenstellung "für eine graduelle Senkung der Produktionskosten" dar, stellte AUA-Vorstandsvorsitzender Vagn Sörensen fest.
Man habe gemeinsam eine "Win-Win-Situation" erreicht, "das Optimum aus betriebswirtschaftlicher Zielsetzung, Arbeitsplatzabsicherung und Gestaltung von Wachstumsperspektiven", so Sörensen.
Zum gesamten Volumen des Sparpakets wurden noch keine konkreten Angaben gemacht. Finanzvorstand Thomas Kleibl merkte nur an, mit Hilfe der vereinbarten Sparmaßnahmen könne die AUA-Gruppe "annähernd das angestrebte Kostensenkungspotenzial realisieren". Vor dem Kompromiss hatte der Vorstand Einsparungen von 30 Mio. Euro bis 2008 angestrebt.
Details des Kompromisses erst später
Detailauswertungen könnten erst mit der Umsetzung des neuen Kollektivvertrags bekannt gegeben werden, so Kleibl. Die strukturellen Effekte würden sich jedenfalls mit fortschreitender Laufzeit zunehmend kostensenkend auswirken. Die geplante Zusammenführung des Flugbetriebs von Austrian und Lauda Air ergebe "einschleifend über 10 Jahre bei der Lauda Air eine gewichtete Kostensteigerung von 15 Prozent".
Die Details zum vereinbarten Kompromiss sollen nun in Arbeitsgruppen ausgearbeitet werden. Wann damit genau begonnen wird, war heute noch offen. Ab April 2004 wolle die AUA bereits mit der Umsetzung des neuen Kollektivvertrags beginnen, so Marketingvorstand Josef Burger. (apa/red)
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