Mayr-Melnhof verdiente bis September weniger
- Betriebliches liegt Ergebnis aber auf Höchstwert des Vorjahres
- Sparprogramm soll Stagnation in Westeuropa entgegen wirken
Der börsenotierte Karton- und Faltschachtelhersteller Mayr-Melnhof hat in den ersten drei Quartalen 2003 unter dem Strich weniger verdient. Das betriebliche Ergebnis erreichte mit 105,3 (nach 105,2) Mio. Euro zwar den Rekordwert des Vorjahres, der Periodenüberschuss - also der Gewinn nach Ertragsteuern - sank jedoch um 2,3 Prozent von 66,2 auf 64,7 Mio. Euro.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern und Minderheitsanteilen blieb in den ersten neun Monaten mit 101,7 Mio. Euro um 2,5 Prozent leicht hinter dem Vorjahreswert von 104,3 Mio. Euro zurück. Mayr-Melnhof spricht angesichts der flauen Konjunktur von einer durchgehend robusten Ertragsentwicklung. Der Konzernumsatz erhöhte sich von 940,4 Mio. Euro um 7,2 Prozent auf 1,008 Mrd. Euro.
Insgesamt bleibt der Vorstand zuversichtlich, das Gesamtjahr 2003 mit einem Ergebnis auf hohem Niveau abschließen zu können. Allerdings werde die anhaltende Stagnation in Westeuropa auch in den kommenden Monaten die Nachfrage nach Karton und Faltschachteln beeinflussen, wie es hieß. Mit Sparprogrammen will Mayr-Melnhof hier gegensteuern. (apa/red)
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