Ski alpin: Für Christian Greber ist die Saison vorbei
- Vorarlberger wird in Schruns am Kreuzband operiert
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Christian Greber muss sich am Donnerstag in Schruns einer neuerlichen Kreuzbandoperation unterziehen. Für den Vorarlberger, der im Oktober 2002 im Training im Pitztal schwer gestürzt war, ist die Weltcup-Saison 2003/04 somit zu Ende, ehe sie richtig begonnen hat.
"Je nachdem wie es mir im nächsten Sommer geht, sind die WM 2005 in Bormio und Olympia 2006 in Turin meine nächsten großen Ziele", meinte der Mellauer gegenüber der APA. Den Eingriff wird Christian Schenk in der Schrunser Privatklinik vornehmen.
Das Sommer-Training in Chile hatte Greber gut überstanden, beim Herantasten ans Leistungslimit tauchten jedoch Probleme auf. "Die Stabilität des hinteren Kreuzbandes ist für den Leistungssport nicht ausreichend", bilanzierte Greber, der sich noch nicht zu hundert Prozent belastbar fühlte.
Wie genau die Zeit nach der Operation verlaufen soll, weiß der Speed-Spezialist noch nicht. "Auf jeden Fall wird der gesamte Winter für die Reha genützt", meinte Greber, der einen eventuellen Einstieg im Jänner oder Februar ausschloss. "Das wäre vielleicht in Deutschland oder Italien möglich, in Österreich spielt's das aber nicht."
Zum bisher letzten Mal in den Weltcup-Ergebnislisten aufgetaucht ist der 31-Jährige am 7. März 2002, damals erreichte Greber im Super- G in Altenmarkt Rang 20. Seitdem war Greber sportlich das Pech treu geblieben.
Beim fürchterlichen Sturz in Tirol waren im linken Knie sämtliche Bänder gerissen, zusätzlich waren eine Arterienquetschung, ein Abscherungsbruch sowie eine Gefäßkompression diagnostiziert worden. Greber, der eine zweite Saison den Verletztenstatus beanspruchen muss, war daraufhin sechs Stunden lang operiert worden. Ganz im Gegensatz dazu steht sein privates Glück, denn seit Mitte April ist der Bregenzerwälder stolzer Vater von Sohn Jakob.
(apa)
