Deutsche Bundesliga: Gelungenes Debüt für Kurt Jara!
- Kaiserslautern gewinnt unter neuem Coach zu Hause gegen Köln 1:0
- PLUS: Die aktuelle Tabelle der deutschen Bundesliga!
·Tabelle: Deutsche Bundesliga 2011/12
KLICKEN: Aktueller Stand
und Ergebnisse der Runde
·K.O. in Aachen
Pokal-Blamage für den FC Bayern
·Abstimmen!
Wer wird deutscher Fußball-Meister
·Rückblick
Meister & Cupsieger der letzten 10 Jahre
·Spanische Liga
Real nur remis gegen Saragossa
·Premiership
Siege für Arsenal und Chelsea
·JETZT MITREDEN: FUSSBALL-FORUM
Ihre Meinung zu den großen Fußball-Ligen!
Der neue Besen kehrte gut am Betzenberg: Nur dreieinhalb Monate nach dem zu seiner Demission führenden 0:4 mit dem Hamburger SV am 22. Oktober 2003 feierte Kurt Jara an gleicher Stätte ein erfolgreiches Trainer-Comeback in der deutschen Fußball-Bundesliga. "Ein schönes Gefühl, wieder in der Bundesliga zu sein und gleich mit einem Sieg zu starten", freute sich der als Hoffnungsträger installierte Nachfolger von Erik Gerets über das 1:0 des 1. FC Kaiserslautern gegen den 1. FC Köln am Samstag. Durch den Sieg im "Kellerduell" gegen den zuvor in fünf Spielen unbesiegten Gegner verließ der FCK einen Abstiegsrang.
"Das war ein kleiner Schritt, aber es werden noch 15 schwere Spiele. Wir wollen Minimum da bleiben, wo wir jetzt sind - auf Platz 15", gab der 53-jährige Tiroler das Ziel vor. Jara verdankte sein gelungenes Debüt vor allem Vratislav Lokvenc. Der 1,96 m lange tschechische Nationalstürmer war vor 37.529 Zuschauern im Fritz- Walter-Stadion nicht nur wegen seines entscheidenden Tores (22.) der "Größte". Ein Pfostentreffer (60.) und auf der Torlinie abgewehrte Schuss (78.) verhinderten, dass er sich als dreifacher Torschütze auszeichnen konnte.
Lokvenc ist Jara dankbar
Lokvenc beschrieb Jaras Anteil am Erfolgserlebnis so: "Ich bin froh, dass er mich wieder neben Miro Klose in der Spitze spielen lässt. Bei Gerets musste ich oft im Mittelfeld spielen. Aber ich bin keine Nummer 10."
Unter Gerets ein "Sauhaufen"
Lokvenc mochte für die von FCK-Vorstandschef Rene C. Jäggi propagierte Richtigkeit seiner Entscheidung für den Trainerwechsel herhalten. "Die Mannschaft hat 10 bis 15 Prozent mehr Leistung und einen Tick mehr Herzblut gezeigt als zuvor. Eine Bestätigung dafür, dass wir rechtzeitig gehandelt haben", meinte der Schweizer, dessen herbe Einschätzung des Teams unter Gerets als "Sauhaufen" Jara nach diesem Spiel nicht teilen wollte: "Sie haben alle Kritiker widerlegt, die ihnen Charakterlosigkeit vorgeworfen haben."
Kapitän warnt vor verfrühter Euphorie
Während Jäggi sicher ist, "wenn das so weiter geht, dann kommen wir da unten raus", warnte Kapitän Aleksander Knavs vor verfrühter Euphorie: "Das war nur ein kleiner Schritt, mehr nicht. Aber mit jedem Erfolg wächst auch wieder das Selbstvertrauen", erklärte der Slowene, der schon beim FC Tirol unter Jara gespielt hat. Die Stabilität des Pakts zwischen dem alten Personal und dem neuen Chefcoach steht bereits in den beiden nächsten Spielen gegen die Spitzenteams Werder Bremen und VfB Stuttgart auf dem Prüfstand.
Ergebnisse der 19. Runde
Samstag:
Bayer Leverkusen - Eintracht Frankfurt 1:2 (0:1)
Hamburger SV - VfL Bochum 1:1 (0:0)
VfL Wolfsburg - Borussia Dortmund 2:4 (1:2)
FC Schalke 04 - TSV 1860 München 0:0
1. FC Kaiserslautern - 1. FC Köln 1:0 (1:0)
Bor. Mönchengladbach - Werder Bremen 1:2 (0:0)
Hansa Rostock - SC Freiburg 4:1 (1:0)
Sonntag:
Bayern München - Hannover 96 3:1 (1:0)
Hertha BSC Berlin - VfB Stuttgart 1:0 (0:0)
(apa/red)
Cannes21:21
Zweite Goldene PalmeMichael Haneke gewinnt mit "Amour" den Hauptpreis bei den Filmfestspielen
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
