Schon 1994: Jackson wendet Prozess mit Ausgleich ab
Jackson war 1994 vorgeworfen worden, einen 14-Jährigen sexuell belästigt zu haben. Der Fall wurde außergerichtlich beigelegt. Jackson, der die Vorwürfe stets bestritt, zahlte mehrere Millionen Dollar.
Nach einer rasanten Karriere im Musikgeschäft, die den einstigen Kinderstar in den Achtzigern mit Hits wie "Thriller", "Beat it" und "Billy Jean" an die Spitze des Popgeschäfts steigen ließ, sorgte Jackson in den vergangenen Jahren vor allem mit seinen Schönheitsoperationen, seinen Querelen mit früheren Helfern und Promotern und nicht zuletzt wegen der anhaltenden Gerüchte um seine Vorliebe für Kinder für Schlagzeilen. Im vergangenen Jahr löste der "King of Pop" Entsetzen aus, als er sein jüngstes Kind bei einem Berlin-Besuch weit über die Brüstung seines Hotelfensters baumeln ließ.
Im März berichtete das Magazin "Vanity Fair", der dreifache Vater habe inzwischen einen Schuldenberg von 240 Millionen Dollar aufgehäuft. Sein im vergangenen Jahr herausgebrachtes Album "Invincible" (Unbesiegbar) erwies sich als Flop. Mit der dieser Woche erschienen Hitsammlung "Number Ones" (Sony Music) wollten Künstler und Plattenfirma an die guten alten Zeiten anknüpfen. Die Ermittlungen dürften diese Strategie zunichte gemacht haben. (APA/red)
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