Montag, 17. November 2003

Istanbul-Terror: Täter waren laut DNA-Analyse Türken

  • Anschläge auf Synagogen: 25 Tote, über 300 Verletzte

Die verheerenden Autobombenanschläge auf zwei Synagogen am 15. November in Istanbul sind nach Angaben der türkischen Behörden von zwei Türken verübt worden. Das hätten DNA-Analysen zweifelsfrei ergeben, teilte der Gouverneur von Istanbul, Muammer Güler, mit

Bei den beiden mutmaßlichen Selbstmordattentätern handelt es sich um den 22-jährigen Gökhan Elaltuntas und den 29-jährigen Mesut Cabuk, teilte Gouverneur Muammer Güler am Mittwoch vor Journalisten mit. Sie hätten jeweils ein mit schlagkräftigen Sprengsätzen präpariertes Auto vor der Neve-Salom- und der Bet-Israel-Synagoge gezündet.

Die beiden Männer stammten den Angaben zufolge aus der osttürkischen Provinz Bingöl.

Bei den Selbstmordanschlägen Samstag Früh waren 25 Menschen getötet und mehr als 300 verletzt worden.


(apa)

17.11.2003 20:03