AUA im Minus: 5,6 Prozent weniger Passagiere
- Vor allem Problem im Charterbereich: Minus von 25 Prozent!
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Die AUA fliegt derzeit nicht nur wegen Problemen zwischen Vorstand und Belegschaft in krisenanfälligen Zeiten: Im Vergleich zum Vorjahr verloren die Austrian Airlines bis Oktober 5,6 Prozent an Passagieren, im Charterbereich blieb gar ein Viertel der Fluggäste aus! Nur noch 7,21 Millionen Personen transportieren die Carrier der AUA-Gruppe.
Wie die AUA dazu anmerkte, wurde die Zahl der Linien- und Charterflüge gleichzeitig insgesamt um 5,9 Prozent zurückgenommen. Die Sitzauslastung stieg in den ersten zehn Monaten um 3,7 Prozentpunkte auf 76,5 Prozent. Im Oktober blieb die Zahl der Passagiere mit 765.000 um 3,6 Prozent hinter dem Vorjahreswert zurück, der Passagierfaktor sank ebenfalls und zwar um 1,4 Prozentpunkte auf 72,4 Prozent.
Im Linienbereich verbuchte die heimische Fluglinie in den ersten zehn Monaten ein Minus von 4,6 Prozent auf 5,91 Mio. Passagiere. Im Oktober lag die Zahl der Fluggäste mit 669.000 (plus 0,6 Prozent) erstmals in diesem Jahr über dem Vorjahresniveau. Die Sitzauslastung der Linienflüge ist im abgelaufenen Monat um 5,1 Prozentpunkte auf 76,7 Prozent gestiegen, von Jänner bis Oktober war es allerdings ein Minus von 0,4 Prozentpunkten auf 71,0 Prozent.
Im Charterbereich beförderte die AUA in den ersten zehn Monaten 2003 insgesamt 1,31 Mio. Passagiere, das entspricht einem Minus um 9,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Oktober war die Gruppe mit einem Einbruch von 25,4 Prozent auf 95.000 Fluggäste konfrontiert. Bei der Sitzauslastung betrug das Minus im Oktober 2,2 Prozentpunkte auf 75,0 Prozent, in den ersten zehn Monaten verschlechterte sich der Passagierfaktor um 4,2 Prozentpunkte auf 78,4 Prozent. (APA/red)
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