Naher Osten: Palästinenser-Premier hält Frieden "binnen sechs Monaten" für möglich
- Kommende Woche erstes offizielles Treffen Korei-Sharon
Der palästinensische Regierungschef Korei hält eine Einigung mit Israel über Wege zur Beilegung des Nahost- Konfliktes "binnen sechs Monaten" für möglich. Dem norwegischen Fernsehsender NRK sagte er am Donnerstag, er sei zu einem Gespräch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Sharon über eine entsprechende Einigung bereit. So etwas sei "in sehr kurzer Zeit" machbar.
Vorbedingung für Friedensgespräche sei ein Waffenstillstand. Die erste offizielle Unterredung zwischen Korei und Sharon ist für kommende Woche vorgesehen. Der von NRK befragte UN-Gesandte für den Nahen Osten, Terje Roed-Larsen, nannte einen Zeitraum von einem Jahr für eine israelisch-palästinensische Vereinbarung wahrscheinlicher.
Die israelische Armee rückte am Donnerstagabend in den palästinensischen Ort Tubas bei Jenin im Westjordanland ein. Wie palästinensische Sicherheitskräfte mitteilten, waren an dem Einmarsch etwa 20 Jeeps beteiligt. Die Soldaten hätten Häuser umstellt, in denen sich offenbar Mitglieder der militanten El-Aksa-Brigaden befanden. Zwischen den beiden Seiten sei es zu einem Schusswechsel gekommen, hieß es.
(apa)
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