Neuer Zwischenfall: Drei Tote auf Marktplatz in Bagdad
- Iraker testete Gewehr mit Probeschuss, GIs eröffneten Feuer
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Irak: GIs töten Bürgermeister
US-Soldaten haben auf einem Markt in Bagdad Augenzeugen zufolge am Montag drei Iraker erschossen. Mindestens vier weitere Menschen seien verletzt worden, berichteten die Augenzeugen sowie Angehörige der Opfer. Die Soldaten hätten das Feuer eröffnet, als ein Kunde eine gerade gekaufte Waffe mit einem Schuss in die Luft getestet habe.
Auf dem Mrejdi-Markt im schiitischen Stadtteil Sadr City werden unter anderem auch illegale Waffen verkauft. Vor einer Woche hatten Soldaten den von den USA unterstützten Bürgermeister des Stadtteils erschossen.
Die anhaltenden Übergriffe irakischer Kämpfer auf die Koalitionstruppen haben am Montag zwei weitere Amerikaner das Leben gekostet. Ein US-Soldat wurde nach Angaben der Streitkräfte bei einer Patrouille nördlich von Bagdad aus dem Hinterhalt erschossen, ein zweiter kam bei der Detonation einer Bombe am Straßenrand ums Leben. Wie es weiter hieß, starb außerdem ein dritter US-Soldat an einer Schusswunde, die ihm jedoch nicht von feindlichen Angreifern zugefügt worden sei. (APA)
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