Blackout: Weite Teile Bagdads ohne Strom
- US-Einrichtungen werden mit Notstrom versorgt
- PLUS: Saddam-Tonband mit Aufruf zum Widerstand aufgetaucht
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"Freundliche" US- Berichterstattung
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Italiener schließen sich in Basra ein!
·Neue Bilanz
20.000 tote Iraker seit Kriegsbeginn!
Weite Teile Bagdads waren in der Nacht zum Montag ohne Elektrizität. Der Stromausfall begann gegen Mitternacht Ortszeit und war vier Stunden später noch nicht behoben. Die Ursache war zunächst unklar. Das Hauptquartier der US-Streitkräfte und einige andere wichtige Gebäude wurden mit Hilfe von Notstromgeneratoren beleuchtet.
Zuvor waren in der irakischen Hauptstadt schwere Explosionen vernommen worden. Aus US-Kreisen verlautete, sie könnten mit der Operation "Eisenhammer" der US-Streitkräfte und der mit ihnen verbündeten Truppen gegen Aufständische zusammenhängen.
Im Rahmen dieser Offensive rückten am Abend zahlreiche US-Soldaten bei Hubschrauberunterstützung mit gepanzerten Fahrzeugen in das sunnitische Stadtviertel Asamiyah ein, das als Hochburg des Widerstands gilt. Die Truppen riegelten etliche Häuserblocks ab, errichteten Straßensperren und kontrollierten Fahrzeuge. Im Nordirak feuerten die US-Streitkräfte eine satellitengesteuerte Rakete mit einem 250-Kilogramm-Sprengkopf auf ein mutmaßliches Ausbildungslager für Aufständische. (APA)
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