Die Jahresbilanz: Kanzler Schüssel in Zahlen
- Arbeitslosenquote stieg von 5,8 auf 6,8%
Ein Jahr Kabinett Schüssel II und schon drei Jahre Schwarz-Blau in Österreich: Grund genug, einmal auf die nackten Zahlen zu verweisen. Immerhin führen Politiker veränderte Strukturdaten ja gerne auf ihren höchstpersönlichen Einsatz zurück (zumindest, solange sie positiv sind). In diesem Sinne hat FORMAT eine Kurzbilanz der bisherigen Regierungsarbeit des Wendekanzlers zusammengestellt.
Sie basiert auf dem unbestechlichen Material des Statistischen Zentralamts.
Die Ergebnisse:
Wolfgang Schüssel hat es geschafft, die Inflation in den vergangenen drei Jahren von 2,3 auf 1,3 Prozent (Jahresschnitt Jänner bis Oktober 2003) zu drücken. Gleichzeitig ist er dafür verantwortlich, dass die öffentliche Verschuldung von rund 138 Milliarden Euro auf 148 Milliarden stieg.
Zu Beginn von Schüssels Amtszeit lag das Budgetdefizit bei rund 3 Milliarden Euro, Ende 2003 werden es 2,8 Milliarden Euro sein: ein mattes Ergebnis im Vergleich mit dem Nulldefizitjahr 2001 und dem Abgang von 340 Millionen 2002.
Arbeitslosenquote stieg von 5,8 auf 6,8%
Die Arbeitslosenquote liegt im Jahresschnitt heuer bislang bei 6,8 Prozent. Schüssel verringerte sie im Vergleich zu 2002 um 0,1 Prozent, ließ sie gegenüber 2000 aber gleich um ein ganzes Prozent in die Höhe schnellen.
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