Betrügern aufgesessen: Burgenländer verlor 40.000
- Gruppe hatte dem Mann einen "Lottogewinn" versprochen
- Statt 315.000 Dollar Gewinn hat 51-Jähriger jetzt Schulden
Teurer "Lottogewinn": Ein 51-Jähriger aus dem Bezirk Oberwart hatte im Juli während eines Aufenthalts in Palma de Mallorca einen Lottoschein gekauft. Im September lachte ihm zunächst vermeintlich das Glück, als ihm die "Internatinal Loteria Primitiva" beschied, er sei um 315.810 US-Dollar (265.164 Euro) reicher. Um an den Geldsegen zu kommen, von dem er schließlich Cent zu Gesicht bekam, nahm der Mann sogar einen Kredit auf, überwies insgesamt 40.000 Euro.
Zunächst forderte ein Mittelsmann den Burgenländer telefonisch auf, 1.800 Euro zu überweisen, um den Gewinn geltend machen zu können. Wegen seines Vornamens Mohammad verlangte der Ansprechpartner ein "Anti-Terror-Zertifikat" von der "World Anti Terrorist Organisation Nigerian National Petroleum Corporation", für das er über 17.000 Euro bezahlen sollte.
Nach einer Fax-Mitteilung einer Bank in Deutschland, dass das Geld bereits auf einem Konto bereit liege, legte der 51-Jährige weitere 11.330 Euro aus, für die er einen Kredit aufnehmen musste. Als er schließlich nochmals Geld aufnehmen wollte, um erneut 7.700 Euro zu überweisen, schickte ihn ein Bankangestellter zur Gendarmerie. Der Burgenländer erstattete Anzeige. Er dürfte einem international eingefädelten Betrug aufgesessen sein: Anstatt des Lottogewinns blieb ihm vorerst ein Verlust von 40.000 Euro. (APA/red)
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
