Entschädigungen nach ÖBB-Streik: "Zuckerl" für Monats- und Jahreskarteninhaber
- November-Monatskarte gilt eine Woche länger
- Jahreskarten-Besitzer erhalten Gutscheinheft im Wert von mehreren hundert Euro
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Nach dem dreitägigen ÖBB-Streik vergangene Woche erhalten jetzt, wie angekündigt, auch die Monats- und Jahreskartenbesitzer eine Entschädigung. Die November-Monatskarte wird um eine Woche verlängert - gilt also auch in der ersten Dezemberwoche. Und Jahreskarten-Besitzer erhalten ein "hochwertiges Gutscheinheft" im Wert von mehreren "hundert Euro".
Das teilten die ÖBB am Mittwoch mit. Die Gültigkeit der Wochenkarten der vergangenen Woche waren schon zum Wochenende auf diese Woche ausgedehnt worden. Einzelfahrkarten, die während des Streiks abgelaufen sind, konnten noch zwei Tage nach Streikende genutzt werden. Nicht benutzte Fahrkarten können noch bis kommenden Sonntag am Schalter eingereicht werden, die Kunde erhalten dann den Fahrpreis zurück.
Verkehrsstaatssekretär Kukacka spricht von einer "raschen und unbürokratischen Entschädigung" für die zahlreichen vom Streik geschädigten Kunden. Diese "kundenfreundliche Lösung" sei "ein wichtiges und notwendiges Signal für die Kunden im In- und Ausland".
Bei den ÖBB selbst ist man überzeugt, damit die Kunden angemessen zu entschädigen. Die Jahreskartenbesitzer stiegen mit dem Scheckheft weit besser aus als mit einer aliquoten Kaufpreisrückerstattung für die drei Streiktage, die extrem gering gewesen wäre, betonte eine Sprecherin auf APA-Anfrage. Die Monatskartenbesitzer könnten auf Grund der Verlängerung der November-Karten für die restlichen Dezembertage auf die in diesem Fall günstigeren Wochenkarten umsteigen. Denn traditionell würden durch die vielen Feiertage ohnehin kaum Monatskarten gelöst, so die ÖBB.
(apa)
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