UNO-Einsätze: Österreichs Blauhelme sind weiter dabei
- Regierung beschloss die Verlängerung aller Missionen
- Weiters stärkeres Engagement in Bosnien in Planung
·In 10 Jahren
Berufsheer ist nicht ausgeschlossen!
·Wehrpflicht adé
Zilk-Idee für Platter 'diskussionswürdig'
·Heißes Eisen!
Zilk-Vorstoß: Aus für Wehrpflicht
·Mitstimmen!
Wehrpflicht abschaffen?
·Zum Rapport!
BILDER: Zilk macht Visite bei Soldaten!
Österreich wird weiter international an UNO-Blauhelmmissionen teilnehmen. Das beschloss die Regierung am Dienstag im Ministerrat. Das größte davon betroffene Kontingent befindet sich mit rund 370 Mann im Rahmen der UNDOF-Mission auf den Golan-Höhen zwischen Syrien und Israel, dazu kommen Militärbeobachter und Stabsoffiziere in anderen Krisenregionen. Bereits im Oktober verlängert worden ist der KFOR-Einsatz im Kosovo, wo mehr als 500 österreichische Soldaten stationiert sind.
Das österreichische Kontingent auf den Golan-Höhen besteht derzeit aus 373 Soldaten, welche die Waffenstillstandslinien zwischen Israel und Syrien überwachen. In Georgien (UNOMIG) stellt Österreich zwei Militärbeobachter, in Zypern acht Stabsmitglieder.
Ausgebaut wird das Engagement bei SFOR in Bosnien-Herzegowina. Derzeit sind dort vier Österreicher in Stabsfunktionen tätig, künftig sollen es zehn sein. Nach den Plänen von Verteidigungsminister Günther Platter (VP) wird es in Bosnien aber überhaupt zu einem verstärkten Engagement kommen.
Ebenfalls auf der Tagesordnung des Ministerrats stand am Dienstag der Übungs- und Ausbildungsplan für 2004. Dieser umfasst die Vorhaben des Bundesheeres im Rahmen der Partnerschaft für den Frieden (PfP) und der EU. Es sind 14 Übungen und Ausbildungsvorhaben für friedenssichernde, humanitäre und Katastropheneinsatz geplant. (APA/red)
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
