Sonntag, 16. November 2003

Lauda fliegt wieder! Niki jettet erstmals mit "flyniki"!

  • Erster Flug hob um 14:15 Uhr in Wien ab. Ziel: Teneriffa
  • 30 Ziele in 7 Ländern - in Jahr 1 sind 60 Mio € Umsatz geplant

Niki Lauda fliegt wieder! Mit seiner neuen Fluglinie, vorerst unter dem Markennamen "flyniki" bekannt, startete er um 14:15 Uhr zu seinem Jungfernflug nach Teneriffa. Nach den ersten Süd-Flügen von Laudas "Billigairline mit Luxusservice" (O-Ton Niki) in der Wintersaison kommt ein großer Relaunch - ab dann bedient Niki Laudas Airline sieben "Sonnenziele".

Der Ex-Formel-1-Weltmeister und Neo-Airlinegründer Niki Lauda will mit Aero Lloyd Austria, die unter dem provisorischen Namen flyniki zu ihrem Jungfernflug von Wien nach Teneriffa abhebt, im ersten Jahr rund 60 Mio. Euro Umsatz erzielen. In die Wintersaison 2003/04 startet flyniki zunächst mit Neckermann Reisen (Thomas Cook) als Exklusivpartner mit zwei Maschinen und Flügen an sechs Wochentagen ab Wien und Salzburg Richtung Kanaren, Mallorca, Madeira und Ägypten.

Relaunch mit neuem Namen im Frühling
Im Frühling 2004 - spätestens im April - sei dann ein Relaunch geplant, so Lauda. Dann werde es einen neuen Namen, neue Crews und ein neues Logo geben.

Für die Wintersaison greift Lauda noch auf die bisherigen Aero Lloyd Austria-Piloten und Flugbegleiter zurück, die weißen Airbus-Maschinen tragen ausschließlich den Schriftzug der Internetadresse "flyniki.com".

Wohlklingende Destinationen
In der laufenden Wintersaison fliegt flyniki mit den Airbusmaschinen A320 (174 Sitzplätze) und A321 (210 Sitzplätze) ab Wien und Salzburg nach Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote, Fuerteventura, Mallorca, Madeira sowie nach Ägypten (Hurghada und Luxor). Ab 30. Jänner 2004 folgen zusätzliche Flüge: Ab Wien auf das spanische Festland, nach Malaga und Jerez de la Frontera.
Und ab Mitte Februar jeweils sonntags ein Flug nach Mallorca ab Linz.

Sieben "Sonnenziele"
Ab der Sommersaison 2004 will Lauda dann 30 "Sonnenziele" in den sieben Ländern Griechenland, Spanien, Portugal, Italien, Ägypten, Türkei und Island anbieten und mit vier Airbus-Maschinen ab Wien, Salzburg und Linz fliegen.

Dann sollen neben Neckermann auch andere Reiseveranstalter wie TUI, GTT und andere kleinere Veranstalter dazukommen. Das Catering auf den Flügen kommt von Do&Co. Gebucht werden können flyniki-Flüge derzeit bei Neckermann, in Reisebüros und im Internet.

Wieviel Anteile genau Lauda an flyniki hält, will er derzeit nicht verraten. Nur soviel: "Ich halte die Mehrheit und jedenfalls genug, damit mir niemand dreinreden kann". Lauda hält seine Anteile über die neu gegründete NL Luftfahrt GmbH.

Flughafen Wien freut sich
Niki Laudas flyniki sei die sechzigste Airline, die von Wien aus operiere, stellte Flughafen Wien-Vorstand Herbert Kaufmann am Freitag am Flughafen Wien anlässlich des heutigen Erstflugs von flyniki vor Journalisten fest. Sieben Airlines davon seien Low-Cost-Carrier, darunter Air Berlin, German Wings und German Express. Der Flughafen Wien freue sich über jede neue Airline.
(apa,red)

16.11.2003 13:38