"profil": Bei Licona häufen sich die Inkassofälle
- Wiener Herrenaustatter in finanziellen Turbulenzen?
- Kreditschutzverband befürchtet Liquiditätsengpass

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, ist der Wiener Herrenaustatter Licona in finanzielle Turbulenzen geraten. "Seit September häufen sich die Inkassofälle", heißt es beim Kreditschutzverband von 1870 (KSV).
Das Unternehmen stecke anscheinend in einem Liquiditätsengpass, zumindest sei er bei etlichen Gläubigern mit Zahlungen im Rückstand, so die KSV-Bonitätsauskunft.
Licona-Geschäftsführer Harald Rossegg stellt Finanzprobleme in Abrede. Rossegg: "Es ist hinlänglich bekannt, dass die Textilbranche nicht die besten Ratings hat. Deswegen ist sicher nicht Gefahr in Verzug." Vielmehr, so Rossegg, seien heuer erstmals fünf eigene Licona-Geschäfte eröffnet worden. "Wir expandieren und zahlen alles aus dem Cash Flow." Das Unternehmen feiert dieser Tage sein 75-jähriges Bestandsjubiläum.
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