Niki hebt ab: Lauda will schon im 1. Jahr schwarze Zahlen schreiben
- Konzept: Billig-Airline soll "shuttle-ähnlich" fliegen
- NEWS: Niki Lauda fliegt unter "flyniki". 1. Start am 28.11.
·Das Comeback
NEWS: Lauda fliegt unter "flyniki"
·Lauda hebt ab
Erster Flug schon am 28. November!
·Lauda-Erfolg
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·Zurück zu Niki!
Lauda-Air-Piloten wollen zum Ex-Chef
Das Konzept für seine Billig-Airline: Sie soll "shuttle-ähnlich" fliegen. Niki Lauda rechnet damit, dass seine neue Airline schon im ersten Jahr Gewinne macht. "Wenn die Rechnungen alle so aufgehen, wie es ausgemacht ist, werden wir im ersten Jahr profitabel fliegen", sagte Lauda
Das sagte der Unternehmer im Ö1-Mittagsjournal am Donnerstag. Er wolle aber mehr machen, als nur das Chartergeschäft abfliegen: Die neue Lauda-Billig-Airline werde zwar günstige Tickets verkaufen, wie alle anderen, aber darüber hinaus ein besonders Konzept anbieten.
Flug-Shuttle
Das würde bedeuten, dass eine Destination öfters am Tag angeflogen werde und sich die Passagiere aussuchen, wann sie fliegen wollen. Die Ausarbeitung der konkreten Strecken und Routen brauche aber Zeit. So würde er in ganz Europa bzw. an Destinationen, die sich so ein Shuttle-Service erlauben können, ausbauen.
Starten werde er den zweiten Teil des Geschäfts, sobald "der erste zu fliegen beginnt". Nach Ansicht Laudas sollte die Billigfluglinie Mitte 2004 oder im Herbst so weit sein. Zunächst gehe es aber darum, "am 28. November den Flieger in die Luft zu bekommen".
Lauda betonte, er halte an Aero Lloyd Österreich die Mehrheit, "damit mir keiner drein reden kann". Er könne zwar keine näheren Angaben über seinen genauen Anteil machen, "sie können aber sicher sein, dass es so ist, dass ich sie allein beherrschen und steuern kann." Auch über den Kaufpreis könne er nicht reden. Er sei aber "relativ gering" gewesen. Gleichzeitig habe er sich verpflichten müssen, im November zu starten, damit das, was vertraglich vereinbart worden sei, auch "abgeflogen wird". Er beginne also "mit dieser Grundauslastung. Er habe die Aero Lloyd Österreich übernommen mit der Vollauslastung von vier Flugzeugen", und die könne ewig so fliegen.
Konkret habe er die Firma in Österreich gekauft. Die Flugzeuge würden von der Bayerischen Landesbank, die sie finanziert hat, geleast und das Personal von der Aero Lloyd gestellt. Damit fliege er derzeit nur mit Leasingkosten, das sei im Luftfahrtgeschäft aber normal. Im nächsten Jahr werde es in Österreich angestelltes Personal geben, das von Wien aus arbeitet.
Ob für die neue Fluglinie über die bisher genannten vier Millionen Euro hinaus noch Geld notwendig sei, hänge davon ab, welche Strecken man fliege. Es gebe Billig-Airlines, die ab dem zweiten Monat schon Break-even geflogen seien, betonte Lauda. "Sie müssen im Mix bei den Einnahmen auf rund 70 bis 75 Euro pro Sessel bei einem Stundenflug kommen, sonst rechnet sich das nicht", erläuterte der Neo-Fluglinienbetreiber: "Wenn einem das nicht gelingt, braucht man gar nicht anfangen". Er werde jedenfalls versuchen kein weiteres Geld in die Hand nehmen zu müssen".
Die Suche nach dem endgültigen Namen für die Fluglinie erfolge durch einen "Misch-Masch aus allem Möglichen". Es gebe zwar einen professionellen Teil, "in Wahrheit muss einem das beim Frühstück oder am Abend einfallen. Die Flugzeuge, die jetzt kommen, seien weiß. Der richtige Start und Relaunch sei aber im Frühjahr, "wenn alle vier Flugzeuge in Wien sind", und bis dahin habe man mit der Namenssuche Zeit.
Basistation seiner neuen Fluglinie werde Wien sein, die Bundesländer-Flughäfen Salzburg, Linz und Innsbruck seien sowieso schon auf dem Programm. In fünf Jahren wolle Lauda expandieren, "was der Markt mir erlaubt, wie in jedem Geschäft". (apa)
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