Konjunktur - Noch kaum Belebung, aber Euro-Unternehmen optimistischer
- Wifo: US-Aufschwung beginnt selbsttragend zu werden
Während die Konjunkturerholung in den USA und in Japan voranschreitet, zeichnet sich für den Euro-Raum noch keine signifikante Belebung des Wachstums ab. Die Unternehmen in der Euro-Zone - auch in Österreich und Deutschland - scheinen trotzdem ihre pessimistischer Stimmung überwunden zu haben
Das geht aus dem neuen Monatsbericht des Wirtschafts-Forschungs-Instituts (Wifo) hervor.
"Wie im gesamten Euro-Raum zeigt sich die Konjunktur auch in Österreich nach wie vor schwach", die Unternehmensumfragen spiegelten aber den erhöhten Optimismus wider. Nichtsdestotrotz bleibt die Situation auf dem Arbeitsmarkt "angespannt", urteilen die Experten.
"Mit Ausnahme des Basissektors beurteilen alle Sektoren die künftige Geschäftslage besser als in den vergangenen Monaten, wenn auch die derzeit verfügbaren Ausfuhrdaten diese Tendenz noch nicht bestätigen." Trotz leicht höheren Preissteigerungen zähle Österreich nach wie vor zu den preisstabilsten Ländern im Euro-Raum.
Auch in der Eurozone ist das Vertrauen in der Industrie wieder gestiegen. Das speise sich aber aus Exporthoffnungen "und dürfte deshalb gegenüber ungünstigen Wechselkurs-Entwicklungen anfällig sein".
Weder Konsumentenvertrauen noch Einzelhandelsumsätze ließen kurzfristig aber eine Belebung des privaten Konsums erwarten.
In Amerika und Japan geht es mittlerweile deutlich nach oben.
(apa, red)
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