Donnerstag, 13. November 2003

Flughafen Wien: Schwächeres 9-Monats-Ergebnis

  • Ebit um 8,8 Prozent auf 82,1 Mio. Euro gesunken
  • Wegen Auflösung von Rücklagen als Einmal-Effekt

Einen Ergebnisrückgang gibt die Flughafen Wien Gruppe nach drei Quartalen des Geschäftsjahres 2003 bekannt. Obwohl der Umsatz im Jahresvergleich um 7,7 Prozent auf 258,684 (240,284) Mio. Euro gesteigert wurde, fiel das Betriebsergebnis (Ebit) mit 82,1 (90,0) Mio. Euro um 8,8 Prozent schwächer aus.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) war mit 90,7 (98,7) Mio. Euro um 8,1 Prozent schwächer als im Vorjahr.

Das schwächere Ergebnis wird in einer Aussendung der Flughafen Wien AG mit der Auflösung von Pensions-Rückstellungen im Vorjahr erklärt, womit das Vorjahresergebnis außerordentlich um 19,9 Mio. Euro aufgebessert wurde. Ohne diesen Einmaleffekt wäre das heurige Neunmonatsergebnis aufgrund des Umsatzanstieges um 13,4 Prozent verbessert worden.

Die gute Verkehrsentwicklung sei der Motor der guten wirtschaftlichen Entwicklung in den ersten drei Quartalen gewesen, erklärte Herbert Kaufmann, Vorstandssprecher der Flughafen Wien AG.

Die Verkehrsentwicklung in Wien lag im Dreivierteljahr 2003 deutlich über dem europäischen Durchschnitt.

Im Ausblick erwartet der Flughafen Wien eine Verbesserung der Ertragslage. Im Oktober sei die Passagierzahl um 10,2 Prozent, die Zahl der Flugbewegungen um 5,9 Prozent und das Höchstabfluggewicht um 2,1 Prozent gestiegen, was auf eine weiterhin positive Verkehrsentwicklung schließen lasse.

In Kürze wird der City Airport Train, ein Joint Venture zwischen Flughafen Wien und ÖBB, in Betrieb genommen, der die Fahrzeit zwischen der Wiener Innenstadt und dem Airport auf 16 Minuten verkürzen soll.
(apa, red)

13.11.2003 09:08