OMV-Ergebnissprung: Dreivierteljahr mit 53% Ebit-Plus
- Auch Periodenüberschuss um die Hälfte höher
- Umsatz wuchs 9% auf 5,6 Mrd. Euro
Annähernd im Rahmen der Erwartungen ausgefallen ist der kräftige Ergebnis-Sprung des österreichischen Öl- und Gasriesen OMV im 3. Quartal und in den ersten neun Monaten 2003. Von Jänner bis September legte das Betriebsergebnis (EBIT, reported) um 53 Prozent auf 476 (312) Mio. Euro zu, im 3. Quartal selbst um 32 Prozent auf 155 (117) Mio. Euro.
Analysten hatten im Mittel rund 482 bzw. 160 Mio. Euro prognostiziert.
Das um Sondereffekte bereinigte EBIT (clean) stieg von Jänner bis September um 53 Prozent auf 497 (325) Mio. Euro, und im 3. Quartal lag es mit ebenfalls 155 (124) Mio. Euro um 25 Prozent über dem gleichen Vorjahreszeitraum. Hier hatten die Analysten im Schnitt etwa 506 bzw. 165 Mio. Euro erwartet.
Der Periodenüberschuss verbesserte sich im Neunmonats-Zeitraum um 50 Prozent auf 304 (202) Mio. Euro, im 3. Quartal um 28 Prozent auf 109 (85) Mio. Euro, und das EGT wuchs um 51 Prozent auf 456 (301) Mio. Euro bzw. um 30 Prozent auf 156 (120) Mio. Euro.
Der Umsatz (ohne Mineralölsteuer) lag in den ersten drei Quartalen mit 5,606 (5,137) Mrd. Euro um 9 Prozent höher und im 3. Quartal mit 2,131 (1,824) Mrd. Euro sogar um 17 Prozent über dem Vorjahresniveau. Der Cash-flow legte im Neunmonats-Zeitraum um 64 Prozent auf 692 (422) Mio. Euro zu, im 3. Quartal lag er mit 180 (145) Mio. Euro um 24 Prozent über Vorjahr.
Der Mitarbeiterstand erhöhte sich um 7 Prozent auf 6.189 (5.804).
(apa, red)
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